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Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration: Mit Verständnis die Gesundheit fördern!

Aktuell:

Fachtagung "Selbsthilfe – über kulturelle Grenzen hinweg. Möglichkeiten und Grenzen anhand des Modellprojektes Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration"

am 21. April 2010 – 10.00 - 15.30 Uhr

in Duisburg

Gerade bei einer Krebs-Erkrankung sind Migranten besonders herausgefordert, die für sich richtige Versorgung zu finden: Unzureichende Kenntnisse über das deutsche Gesundheitssystem, der Mangel an kultursensiblen Angeboten und Sprachbarrieren tragen dazu bei, dass Migranten nicht die gesundheitliche Versorgung in Anspruch nehmen (können), die sie brauchen, um gesundheitlich auf ge fangen zu werden.

Auch die zahlreichen Angebote der Selbsthilfe, welche heute ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheitssystems ist und sich als eine wertvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und hilfreich in der Bewältigung von Lebenskrisen bewährt hat, wird von Migranten kaum genutzt.

Das Modellprojekt „Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration“ setzt hier an und möchte:

  • Informationen zum Projekt „Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration“ geben,
  • zwischen türkischen und deutschen Krebsselbsthilfeverbänden, Multiplikatoren und Fachkräften aus dem Bereich Migration und Gesundheit einen Austausch ermöglichen,
  • interkulturelle Begegnung schaffen!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf eine kommunikative und ideenreiche deutsch/türkische Begegnung auf unserer Fachtagung!

Das Programm zur Veranstaltung und weitere Informationen finden Sie in der Einladung. Das Anmeldeformular finden Sie hier.

Das Projekt

Das Projekt "Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration" will beispielhaft erproben, wie die Betroffenen-Erfahrungen und -Kompetenzen deutscher Krebs-Selbsthilfeorganisationen für türkischsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Bewältigung einer eigenen Krebserkrankung nutzbar gemacht werden können.

MigrantInnen sind besonders herausgefordert, sich in der ihnen in vielem nicht vertrauten Gesellschaft zurechtzufinden. Mangelnde Sprachkenntnisse, fehlende Kenntnisse über das deutsche Gesundheitssystem sowie das Fehlen an kultursensiblen Angeboten führen dazu, dass MigrantInnen nicht die gesundheitliche Versorgung in Anspruch nehmen (können), die sie benötigen und die ihnen zur Verfügung steht.

Dies betrifft vor allem die in Deutschland lebende türkischsprachige Bevölkerung, da sie die größte Minorität in unserem Lande bildet. Hinzu kommen - gerade auch bei dieser MigrantInnengruppierung - andere Gesundheitskonzepte und andere Krankheits- und Bewältigungsstrategien, die in unserem Gesundheitssystem kaum berücksichtigt werden.

Die Fähigkeit, sich Wissen anzueignen und für sich nutzbar zu machen, ist eine der zentralen Kompetenzen der BürgerInnen in unserer Gesellschaft, deren Bedeutung sich auch im Bereich der chronischen Erkrankungen zeigt. Dafür eignen sich die Angebote der Gesundheitsselbsthilfe besonders: Gerade die gewachsene Gesundheitskompetenz ist oft ein wichtiges Erfolgserlebnis der Betroffenen in der Selbsthilfe.

Selbsthilfegruppen sind heute ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheitssystems. Sie sind eine anerkannt wertvolle Ergänzung zu ärztlicher Behandlung, eine Element in der Rehabilitation und in der Bewältigung von Lebenskrisen.
Den Zugang in die Selbsthilfe auch für türkischsprachige Krebsbetroffene zu öffnen, liegt daher nahe.

Grundidee des Projektes ist es, zu erproben, wie die Betroffenen-Erfahrungen und -Kompetenzen deutscher Krebs-Selbsthilfeorganisationen für türkischsprachige Mitbürgerinnen und Mitbürger zur Bewältigung einer eigenen Krebserkrankung nutzbar gemacht werden können.
Das Projekt wird auf drei Ebenen umgesetzt:

  1. Sensibilisierungsprozesse in den Landesverbänden der Krebsselbsthilfen zum besseren Verständnis von türkischsprachigen Krebsbetroffenen und ihrer Familien,
  2. Unterstützung türkischsprachiger Krebsbetroffener und ihrer Familien bei der Krankheitsbewältigung,
  3. Aufbau eines kooperativen Miteinanders von deutschen und türkischsprachigen Krebsbetroffenen im Rahmen der gesundheitlichen Selbsthilfestrukturen in NRW

Weitere Informationen
Informationsflyer zum Projekt in deutscher Sprache
Informationsflyer zum Projekt in türkischer Sprache


Umut Ezel (Projektmitarbeiterin)
Gesundheitsselbsthilfe NRW und Migration
Dienstsitz:
Der Paritätische | Kreisgruppe Essen
Camillo-Sitte-Platz 3 | 45136 Essen
Telefon: 0201/89533-18 | Fax: -25
Mobil: 0173/3165955
umut.ezel@sozialeprojekte.de

Das Projekt „Gesundheitsselbsthilfe und Migration“ wird finanziell gefördert durch die AOK Rheinland/Hamburg und die AOK Westfalen-Lippe.¶

 

Unsere Förderer
Diese Projekt wird gefördert von der AOK Rheinland/Hamburg und der AOK Westfalen-Lippe
Türkisch-deutsches Gespräch über Selbsthilfe bei einem Gemeinsame Essen (überwiegend auf türkisch) [Mehr]
Alle Informationen und Download auf der Homepage vom Projekt "Blickwechsel Demenz. Regional.". Einfach auf das Bild klicken! [Mehr]
Zur Notfallmappe auf "Blickwechsel Demenz. Regional." Einfach auf das Bild klicken! [Mehr]
Handbuch erschienen
Weitere Informationen [Mehr]


 
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